Fotobus-Haus

Leider müssen wir schweren Herzens das Fotobus-Haus-Projekt am 31. August 2026 beenden.

Im Februar 2026 wurde ein anonymes Schreiben an unseren Hauptsponsor Nikon geschickt, mit dem Ziel, das Fotobus-Projekt zu diskreditieren. Anscheinend wurde in dem Schreiben kritisiert, dass Christoph Bangert der Besitzer des Fotobus-Hauses ist und Studierende dort wohnen. In einem zweiten Schritt hat sich eine Person mit den gleichen Anschuldigungen anonym an die Hannoversche Allgemeine Zeitung gewandt, die fünf Artikel über das Fotobus-Haus veröffentlichte.

Wir haben von Anfang an die Besitzverhältnisse des Fotobus-Hauses gegenüber unseren Vereinsmitgliedern und der Hochschule Hannover transparent gemacht.

Da der gemeinnützige Fotobus-Verein das Haus in Rössing leider nicht kaufen konnte, haben Chiho und Christoph Bangert im April 2025 das Haus gekauft. Ein Teil des Kaufbetrags stammte aus Chihos Erbe in Japan und der Rest wurde durch ein Bankdarlehen finanziert. Chiho und Christoph wollten das Haus samt Scheune dem gemeinnützigen Fotobus-Verein dauerhaft zur Verfügung stellen. Sie hatten keine finanziellen Vorteile durch das Projekt, im Gegenteil.

Nach Abschluss eines rechtlichen Klärungsverfahrens erteilte die Hochschule Hannover Christoph unter anderem ein Prüfverbot und drohte mit ernsthaften Konsequenzen. Der Druck der Hochschule wurde so groß, dass wir das Wohnprojekt in Rössing nun beenden müssen. Alle Studierenden verlassen bis Ende August 2026 das Haus.

Hier drei kurze Artikel aus der Photonews und der Profifoto.

Am Freitag, 24. Juli 2026 um 20:05 Uhr erscheint ein einstündiger Deutschlandfunk-Beitrag über die Entstehung des Fotobus-Hauses. Der Beitrag ist bereits online erschienen:

Die Journalistin Anna Seibt hatte das Projekt im Rahmen einer Langzeitdokumentation ein Jahr lang begleitet. Anna Seibt hatte bereits einen kurzen Beitrag über das Fotobus-Projekt für die Deutschlandfunk-Sendung “Campus & Karriere“ produziert.

Zwischen April 2025 und August 2026 versuchten wir, ein altes Fachwerkhaus samt Scheune in Rössing, südlich von Hannover, als Standort für den Fotobus-Verein und als gemeinschaftliches Wohnprojekt zu etablieren. Das sogenannte „Fotobus-Haus“ war eine selbstverwaltete, solidarisch organisierte Gemeinschaft, in der Fotograf:innen gemeinsam lebten und arbeiteten.

Insgesamt lebten sechs studentische Mitglieder in dem Haus. Die Studierenden zahlten einen monatlichen Beitrag von 275 Euro pro Person, um einen Teil der laufenden Kosten des Hauses zu decken. Gemeinsam schufen wir einen wunderbaren Ort für die Fotografie. Nach und nach sollte die Scheune zu einem Kulturort für Fotoausstellungen, Filmvorführungen, Workshops, Live-Musik, Vorträge usw. gestaltet werden.

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